Wieso sind die Zinsen für die Grundschuld bei 15 bis 20 Prozent?

Zinsen der Grundschuld

Wieso sind die Zinsen für die Grundschuld bei 15 bis 20 Prozent?

Zinsen für die Grundschuld: Die meisten werden sich schon gewundert haben:. Man geht zur Bank, handelt die Konditionen aus mit einem aktuellen Zinssatz von unter 2%, aber in der Grundschuld, die auf die Immobilie eingetragen wird, möchte die Bank 15 Prozent, manche Banken sogar 20% haben.

Zinsen für die Grundschuld: Der Darlehnsvertrag zählt

Sie zahlen immer nur die Zinsen, die in Ihrem Darlehensvertrag vereinbart wurden und nicht die Grundschuldzinsen. Diese haben einen anderen Zweck.

Zinsen für die Grundschuld: Sicherheiten

Genau wie der Eintrag der Grundschuld, werden diese Zinssätze nur dann relevant, wenn Sie die Raten für den Kredit nicht mehr aufbringen können und die Bank dann letztlich wieder das an Sie geliehene Geld zurück haben möchte.

Zinsen für die Grundschuld: Deshalb so hoch

Die Bank sichert den Darlehnsvertrag über die Grundschuld ab, welche im Grundbuch mit dem Zinssatz eingetragen wird. Der Darlehnsbetrag ist gleich dem Grundschuldbetrag. Der Zinssatz der Grundschuld ist immer höher als im Vertrag für die Baufinanzierung festgelegt. Das liegt daran, dass die Bank die Grundschuld als Absicherung für die Kreditsumme versteht.

Ein Risiko für die Bank ist es, wenn nach z.B. 5 Jahren die Zinsen gestiegen sind und der Anschlusskredit deutlich höhere Raten zur Folge hat. Dieses zusätzliche Risiko sichert die Bank ab.

Zinsen für die Grundschuld: Kreditausfall

Der wohl wichtigste Grund ist aber, dass die monatlichen Raten des Kredits nicht mehr gezahlt werden, dass die Bank die Immobilie letztlich Zwangsversteigern lässt. Bis die Zwangsversteigerung jedoch abgewickelt ist, wurden über Monate, ggf. Jahre vom Kreditnehmer keine Zinsen mehr gezahlt. Die Forderung, die die Bank nun hat, ist dann höher, als die Höhe der Grundschuld. Und nur bis zur Höhe der Grundschuld kann die Bank sich erstrangig bedienen. Alle weiteren Forderungen könnte dann die Bank nicht auf diesem Wege geltend machen.

Daran ist jedoch keine Bank interessiert. Aus diesem Grund lässt diese sich diesen hohen Zins eintragen, so dass die Höhe der Grundschuld nicht auf den Betrag, der im Grundbuch eingetragen ist, fixierst ist, sondern im Zeitverlauf dieser sich erhöht.

Zinsen für die Grundschuld: Fazit

Dies Grundschuldzinsen erhöhen somit nur die Höhe der Grundschuld jährlich, so dass die Bank bei einem Kreditausfall auch alle offenen Beträge im ersten Rang einziehen kann. Der Betrag, den ein Kreditnehmer der Bank schuldet hat nichts mit der Höhe und dem Zins der Grundschuld zu tun, sondern ergibt sich alleinig aus dem Darlehnsvertrag.


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