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Als Makler habe ich den Anspruch, meine Kunden genauso zu bedienen, wie ich das erwarten würde. Dazu gehört ein umfassender Service, vor und nach dem Vermittlungsauftrag, eine exzellente Beratung ohne überzogene Versprechen und nicht zuletzt eine klare Transparenz der Abläufe." 

Marco Feindler
Geschäftsführer / Gesellschafter

Lagebeschreibung von Bad Schönborn

Bad Schönborn ist eine Gemeinde im Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg (Deutschland).

Die Gemeinde Bad Schönborn besteht heute aus den beiden alten, einzelnen Gemeinden Bad Langenbrücken und Bad Mingolsheim.

Zum Ortsteil Bad Langenbrücken gehört neben dem Dorf die Lußhardtsiedlung.

Zum Ortsteil Bad Mingolsheim gehört neben dem Dorf das Gehöft Bruchhöfe, die Orte Kislau und Waldhaus und das Haus Sägewerk Bender.

Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Bad Langenbrücken liegt die Wüstung Kenel.

Mingolsheim wurde erstmals 773 im Lorscher Codex erwähnt. 1353 geriet es unter die Herrschaft des Bischofs von Speyer (Gerhard von Ehrenberg). 1622 fand hier im Dreißigjährigen Krieg die Schlacht am Ohrenberg zwischen Graf Mansfeld und Tilly statt. Bereits 1825 war man bei der Suche nach Trinkwasser mit der ersten Bohrung in 30 Meter Tiefe auf eine Schwefelquelle gestoßen. 1835 bis 1846 wurde die erste Kuranstalt in Betrieb genommen, welche sich aber nicht weiter halten konnte. 1905 wurde erneut von privater Seite durch Otto Sebastian Weickgenannt nach Erbohrung einer zweiten Quelle auf seinem Grundstück ein Anfang gemacht. Diese nahm er unter „Schwefelbad Mingolsheim“ in Betrieb und gründete schließlich am 3. März 1920 die Firma Schwefelbad Mingolsheim GmbH. Heute besteht die Anstalt als St. Rochus Klinik weiter fort. Seit dem 30. Juni 1964 führte die Gemeinde den Namenszusatz „Bad“. Im Mai 1970 fand eine neue Bohrung in 645 Meter Tiefe eine Thermal-Sole, die mit einer Schüttung von vier Liter/sec und einer Temperatur von 45 °C artesisch austritt. Diese starke Natrium-Chlorid-Therme wurde als Lambertusquelle gefasst und 1975 mit dem neu errichteten Thermal-Sole-Bewegungsbad als Thermarium seiner Bestimmung übergeben.

Langenbrücken wurde 1269 erstmals erwähnt, als der Bischof von Speyer (Heinrich II., Graf von Leiningen) die Grundherrschaft dort erwarb. Fürstbischof Franz Christoph von Hutten ließ 1766, nach dem Fund von Schwefelquellen, ein Schwefelbad errichten, das die Grundlage für den Kurbetrieb wurde. Langenbrücken gehörte bis 1802 zum Fürstbistum Speyer. Am 15. September 1802 wurde das rechtsrheinische Gebiet des Bistums, darunter auch Langenbrücken durch den Markgrafen von Baden in Besitz genommen.

Am 6. September 1965 wurde dem Ort durch die Landesregierung Baden-Württembergs die Bezeichnung „Bad“ verliehen. Der Name leitet sich von einer langen Brücke ab, die schon in der Römerzeit als Zollstation gedient haben soll.

Bad Schönborn zählt durch sein Schwefel- und Thermalwasser zu den bekannten Kurorten in Baden-Württemberg. Es verfügt über zahlreiche Kur- und Rehabilitationseinrichtungen. Einen wesentlichen Faktor zum Aufschwung des Kurortes brachte die Erschließung des artesischen St. Lambertus-Thermalbrunnens, die der ehemalige Bürgermeister Willhauck vorantrieb. Unter seinem Nachfolger Bender konnte 1975 das Thermarium im jetzigen Kurgebiet eingeweiht werden.

Einige der wichtigsten Kliniken als auch Rehabilitationszentren am Ort sind:

St. Rochus Klinik
Gotthard Schettler Klinik
Sigel Klinik

eide Ortsteile sind an die Baden-Kurpfalz-Bahn (Heidelberg–Karlsruhe) angebunden. Die Eisenbahnstrecke Heidelberg–Bruchsal–Karlsruhe wurde am 10. April 1843 dem Verkehr übergeben. In Langenbrücken ist gleichzeitig eine Bahnstation eingerichtet worden (heutiger Name: Bad Schönborn Süd). Der Bahnhof in Mingolsheim wurde erst 1875 gebaut (heutiger Name: Bad Schönborn-Kronau). Auf dieser verkehren heute neben Fernzügen auch die Linien S 3 und S 4 der S-Bahn RheinNeckar. Die Gemeinde gehört mit ihren beiden Bahnhöfen zum Tarifgebiet des Karlsruher Verkehrsverbunds. Da die Tarifgrenze zum Verkehrsverbund Rhein-Neckar nördlich der Gemeinde verläuft, gehört sie auch zum Übergangsgebiet dieses Verbunds.[7] Je nach Reiserichtung können daher die Angebote des jeweiligen Verkehrsverbunds genutzt werden.

Der Ort ist durch die Bundesstraße 3 (Buxtehude–Weil am Rhein) an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Im Ort zweigt die Bundesstraße 292 (nach Lauda-Königshofen) von der B 3 ab.

In der Nähe verlaufen die Bundesautobahn 5 (Nord-Süd) und die Bundesautobahn 6 (West-Ost). Der Ort leidet unter erheblichen Lärmbelastungen durch den Straßen- und Bahnverkehr, daher ist an mehreren Stellen ein Nachtfahrverbot für LKW im Gespräch. Eine Ortsumgehung ist ebenfalls in Planung.[8] Lärmschutzmaßnahmen an der Bahnlinie sind in Planung oder wurden bereits ausgeführt.

Neben der Realschule Bad Schönborn und der Michael Ende-Hauptschule gibt es in beiden Ortsteilen noch je eine Grundschule und außerdem die Franz Josef Mone-Förderschule. Für die Kleinsten gibt es zwei kommunale, vier römisch-katholische und einen evangelischen Kindergarten.

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