Haus verkaufen – wenn es mal länger dauert

Wann muss die Miete auf dem Konto sein?

Auch in Märkten mit hoher Nachfrage, wie Heidelberg und Umgebung, macht so mancher Immobilienbesitzer die schmerzhafte Erfahrung, dass sich der Hausverkauf viel langatmiger gestaltet als ursprünglich gedacht und der erzielte Kaufpreis deutlich niedriger ausfällt als erhofft. In einer Vielzahl dieser Fälle wurde es schlicht versäumt den Verkauf professionell vorzubereiten.

Damit es Ihnen nicht genauso geht, haben wir hier einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen unliebsame Erfahrungen bei Ihrem Hausverkauf in Heidelberg ersparen sollen.

1. Engagieren Sie einen professionellen Immobilienmakler

Ein professionell arbeitender Immobilienmakler verfügt in aller Regel über eine Vielzahl von Kontakten und Marketinginstrumenten, die die Verkaufsgeschwindigkeit deutlich erhöhen. Zudem kann er Sie auf Grund seines Fachwissens und seiner Erfahrung vor unberechtigten Forderungen der Kaufinteressenten schützen und somit dabei unterstützen den bestmöglichen Preis zu erzielen.

Bevor Sie sich jedoch für einen Immobilienmakler entscheiden, sollten Sie zunächst unbedingt seine Referenzen, seinen Hintergrund und seine Erfahrungen prüfen. Für einen optimalen Verkauf sind fundiertes Ortskenntnisse und Kenntnisse des örtlichen Immobilienmarktes unumgänglich.

2. Legen Sie einen realistischen Kaufpreis fest

Für den erfolgreichen Hausverkauf ist es absolut notwendig mit einem realistischen Angebotspreis an den Markt zu gehen.  Ein offensichtlich überteuertes Angebot schreckt viele Interessenten bereits im Vorfeld ab –  ein zu niedriger Preis schürt das Misstrauen, hier könnte etwas nicht stimmen.

Stellen Sie im Verlauf Ihrer Verkaufsbemühungen fest, dass Sie sich Ihre Preisvorstellungen nicht durchsetzen lassen und beginnen Sie nun damit den Preis schrittweise zu senken, werten Sie Ihr Haus in den Augen vieler potenzieller Kaufinteressenten ab.

Der Immobilienmakler Ihres Vertrauens sollte wissen, zu welchem Preis Ihr Haus zu vermarkten ist. Als Profi sollte er die üblichen Preisspannen in Ihrer Gegend kennen und Ihnen mit einer fundierten Marktanalyse aufzeigen können, zu welchem Preis vergleichbare Häuser in Ihrer Gegend verkauft werden und wurden.

3. Zeit um zu Entrümpeln

Die meisten Menschen möchten in einem schönen Zuhause leben und nicht in einer Rumpelkammer. Entfernen Sie daher Gerümpel und räumen Sie gründlich auf. Lassen Sie alles verschwinden, was Sie nicht oft benutzen. Es mag Ihnen übertrieben erscheinen, aber wenn sich potenzielle Käufer zur Hausbesichtigung angemeldet haben, entfernen Sie alle Fotos von Regalen und Wänden. Die Kaufinteressenten möchten nicht Ihre Familienfotos bewundern – im Gegenteil: Sie interessieren sich nur dafür, wie ihre eigenen Möbel und Familienfotos in Ihrem Haus wirken könnten. Zu viele persönliche Gegenstände in einem Haus können bei so manchem Interessenten ein Gefühl des Störens und somit Unwohlseins erzeugen. Kaufen wird er aber nur ein Haus in dem er sich wohl fühlt!

4. Setzen Sie Ihr Haus in Szene

In den USA ist das sogenannte “Home Staging”, also das gezielte “Aufstylen” eines Hauses, bereits ein absolut üblicher Aspekt des Immobilien-Marketings. Als Hausverkäufer haben Sie hierfür mehrere Möglichkeiten: Sie können eine professionelle Home-Staging-Agentur beauftragen, einen Immobilienmakler wählen, der das Home-Staging als Service anbietet oder sich das nötige Wissen selber aneignen.

Im  Kern geht es beim Home-Staging darum, das Haus so neutral, bequem, gemütlich und geräumig wie möglich erscheinen zu lassen. Das wird zum Beispiel durch das Umstellen von Möbeln erreicht und/oder durch Änderung an der Dekoration. Ziel ist es dem Kaufinteressenten dabei zu helfen sich vorstellen können, wie es sein wird wenn sie selbst in dem Haus leben – und es dann kaufen.

5. Kleine Mängel beseitigen

Machen Sie einmal einen Rundgang durch Ihr Haus und notieren Sie sich alles, was nicht in Ordnung ist. Ist eine beschädigte Bodenfliese auszutauschen? Sind Silikonfugen gerissen? Tropft ein Wasserhahn? Solche Reparaturen sollten Sie unbedingt erledigen, bevor Sie Ihr Haus zum Verkauf anbieten.

Das kostet Sie zwar etwas Zeit und Mühe, aber es lohnt sich. In Ihren Augen mag es sich dabei um unwesentliche Kleinigkeiten handeln, aber die meisten Interessenten nehmen solche Nachlässigkeiten wahr und bewerten sie negativ.

6. Gehen Sie während des Besichtigungstermins spazieren

In der Regel ist es besser, wenn Sie während der Besichtigungstermins nicht anwesend sind: Überlassen Sie diesen Job dem Makler. Es ist zwar menschlich und auch verständlich, dass Sie den Interessenten gern zeigen möchten, wie toll Ihr Haus ist. Die meisten Interessenten fällt es leichter, dem Makler Fragen zu stellen, wenn der Verkäufer nicht anwesend ist. Auch haben viele Hemmungen, sich in Gegenwart der Verkäufer genau umzusehen und offen anzusprechen, was ihnen gefällt und was nicht.

Ein guter Immobilienmakler kennt zudem die Wünsche und Vorstellungen der Kaufinteressenten bestens und kann das Haus so präsentieren, dass diese in der Lage sind sich hier bereits gedanklich einzurichten. Ein Prozess, bei dem die Anwesenheit der „Alteigentümer“ aus verständlichen Gründen stören würde

Autor:
Marco Feindler, M.A.
Geschäftsführer und Inhaber
Heidelberger Wohnen GmbH, Opelstr. 8c, 68789 St. Leon – Rot, https://www.heidelbergerwohnen.de

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