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Als Makler habe ich den Anspruch, meine Kunden genauso zu bedienen, wie ich das erwarten würde. Dazu gehört ein umfassender Service, vor und nach dem Vermittlungsauftrag, eine exzellente Beratung ohne überzogene Versprechen und nicht zuletzt eine klare Transparenz der Abläufe." 

Marco Feindler
Geschäftsführer / Gesellschafter

Lagebeschreibung von Heidelberg Kohlhof

Der Kohlhof ist eine Siedlung auf dem Königsstuhl in Heidelberg. Sie liegt isoliert vom übrigen Stadtgebiet inmitten eines Waldgebietes, gehört jedoch verwaltungstechnisch zum Stadtteil Altstadt.

Der Ort entstand im frühen 18. Jahrhundert als Rodungssiedlung, in der anfangs Landwirtschaft und später Obstbau betrieben wurde. Seit dem frühen 20. Jahrhundert ist der Kohlhof vor allem als Wohnort von zahlreichen Künstlern und Intellektuellen bekannt. Es gab einst mehrere Gastwirtschaften im Kohlhof, so dass dieser auch ein beliebtes Ausflugsziel war.

Aufgrund seines besonderen Klimas, seiner Lage und seiner hohen Luftqualität wird der Kohlhof auch als Kurort genutzt. Aus einem 1890 eröffneten Kurhotel entstand ab 1950 eine Rehabilitationsklinik für Herz-, Kreislauf- und Atemwegserkrankungen, die jährlich rund 2000 Patienten aufnimmt.

Die zur Altstadt gehörende Siedlung liegt gut drei Kilometer südöstlich von deren Mitte in einer Rodungsinsel von unter einem halben Quadratkilometer Größe. Im Stadtteil Altstadt nimmt der Kohlhof wegen seiner exponierten Lage allerdings eine Sonderstellung ein, so blieb er etwa von Stadtteilrahmenplänen und der Bewerbung zum UNESCO-Welterbe stets unberührt. Näher als die Altstadt liegt der Boxberg im Südwesten. Außerdem benachbart sind die Gemeinde Gaiberg im Süden sowie das Dorf Waldhilsbach im Stadtgebiet von Neckargemünd im Südosten und Neckargemünd selbst im Osten.

Der Kohlhof liegt in 430–480 m ü. NHN am Südhang und auf dem Talgrund der flachen, ostwärts laufenden Mulde eines Oberlaufs des Hilsbachs gut anderthalb Kilometer südlich des Königsstuhl-Gipfels. Dort ist das Wetter oftmals verschieden ist von dem des tiefergelegenen Stadtgebiets, von dem große Teile auf Höhen um nur 110 m ü. NHN liegen. So kommt es häufig vor, dass auf dem Kohlhof die Sonne scheint, während es im übrigen Heidelberg neblig ist. Im Winter liegt beim Kohlhof mehr und länger Schnee als in den Tallagen der Stadt, selbst wenn die Temperatur dabei nicht immer niedriger sein muss.

Unter dem Kohlhof liegt eine starke, etwa 400 Meter dicke Sandsteinschicht an. Die Oberfläche der Rodungsinsel ist mit Lößlehmen bedeckt, der Sandstein wird vor allem am nahen Nordostabhang des Königsstuhls, im so genannten Felsenmeer sichtbar. Im Kohlhof und seiner Umgebung treten zahlreiche Quellen zu Tage, die zum Elsenztal hin abfließen.

Die Reha-Klinik geht auf das 1890 eröffnete Kurhotel Kohlhof zurück, das im Zweiten Weltkrieg von der IG Farben genutzt wurde und 1949 an die LVA kam, die es dann zur Reha-Klinik umbaute. Da nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweilig auch Pläne bestanden, eine TBC-Heilklinik in dem Hotelkomplex unterzubringen, musste sich die LVA gegenüber dem damaligen OB Hugo Swart verpflichten, in der geplanten Klinik keine ansteckenden Krankheiten zu behandeln. Daraufhin entstand eine Rehabilitationsklinik für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen, die nach einem grundlegenden Umbau des Baubestandes 1951 eröffnet wurde. Die Klinik wurde mehrfach erweitert, unter anderem um eine Sporthalle und ein Schwimmbad. Von 1991 bis 2001 wurde die Klinik nochmals umfassend umgebaut. Die Klinik durchlaufen jährlich etwa 2000 Patienten.

Der Kohlhof ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen und Spaziergänge in den Streuobstwiesen und im nahen Wald. Außerdem ist die Umgebung ein populäres Jagdgebiet. Am Rande der Rodungsinsel steht der Aussichtsturm Posseltslust.

In der kalten Jahreszeit ist der Kohlhof beliebt bei Wintersportlern. Rodler und Skifahrer aus der Region frequentieren die häufig schneebedeckten nahen Wiesen.

Die Buslinie 39 des Heidelberger Nahverkehrs, die stündlich den Königstuhlgipfel anfährt, bedient auch den Kohlhof.

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