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Die Finanzierung einer Immobilie – Finanzen mit Köpfchen

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Die Finanzierung einer Immobilie

Die Finanzierung einer Immobilie

Willkommen zu meinem heutigen Blogbeitrag, bei dem die Finanzierung der Immobilie mal im Vordergrund steht. 

Da kommen die niedrigen Bauzinsen fast wie gerufen und alles erscheint rosarot. Ein Eigenheim kann nämlich auch als Altersvorsorge dienen kann, wenn es denn abbezahlt ist.

Immobilienfinanzierung: Baukredite noch immer mit günstigen Zinsen

Zwar gab es am Finanzierungsmarkt in letzter Zeit einige Experten, die bereits das Ende der Niedrigzinsphase proklamiert haben. Grundsätzlich hat sich allerdings aktuell an den niedrigen Bauzinsen noch nichts geändert. Daher ist eine Immobilienfinanzierung in Heidelberg und allen anderen Städten Deutschlands, in denen Familien oder Alleinstehende eventuell ein Eigenheim kaufen oder bauen möchten, weiterhin zu sehr niedrigen Zinsen möglich. Teilweise beginnen die günstigsten Angebote im Bereich der Baufinanzierung bereits ab 0,8 Prozent Zinsen im Jahr.

Bauzinsen auch im Oktober 2022 teilweise ab 0,8 Prozent

Nach wie vor gibt es einige Banken, die eine Baufinanzierung schon zu sehr geringen Zinssätzen von teilweise 0,8 Prozent anbieten. Um einen derart günstigen Zinssatz vereinbaren zu können, muss der Kreditnehmer allerdings einige Voraussetzungen im Zusammenhang mit der Immobilienfinanzierung und seiner Person erfüllen können, insbesondere:

  • Sehr gute Bonität
  • Eigenkapitalquote mindestens 20 bis 25 Prozent
  • 5-jährige Zinsbindung
  • Keine Zusatzleistungen vereinbaren

Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, ist es auch aktuell im Oktober 2022 noch möglich, einen Immobilienkredit zu einem Zinssatz von unter einem Prozent zu erhalten. Viele Kreditnehmer müssen allerdings etwas oder zum Teil sogar deutlich mehr an Zinsen zahlen, was momentan unterschiedliche Gründe haben kann. In diesem Fall können Baukredite durchaus zwischen 1,5 und bis zu 2,0 Prozent an Zinsen Kosten. Dies gilt vor allem dann, wenn ein Teil der Kreditsumme nicht mehr durch eine Grundschuld abgedeckt ist. Dann sind sogar noch höhere Zinssätze möglich.

Zinssatz bei Immobilienkrediten von mehreren Faktoren abhängig

Es gibt mehrere Faktoren, die sich auf den Zins bei Immobilienkrediten auswirken. Der entscheidende Einflussfaktor ist sicherlich der EZB-Leitzins, der momentan bei 0,0 Prozent liegt. Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Einflussfaktoren, die von der Bank im Einzelfall festgelegt und geprüft werden. Wer beispielsweise kein Eigenkapital mit in die Immobilienfinanzierung einbringen kann, zahlt häufig Zinssätze von mindestens 1,5 Prozent. Gegenüber den günstigsten Zinsen ist das bereits ein Zinsaufschlag von 0,7 Prozent, sodass Eigenkapital – wenn möglich – immer in gewissem Umfang in die Immobilienfinanzierung eingebunden werden sollte.

Zu den weiteren Einflussfaktoren, die sich derzeit auf die Höhe des veranschlagten Zinssatzes auswirken, gehört neben der Bonität des Kunden insbesondere die gewählte Zinsfestschreibungsdauer. Banken bieten mittlerweile mehrere Optionen an, die häufig von einem variabel verzinslichen Darlehen bis hin zu einer Zinsfestschreibung über einen Zeitraum von 20 Jahren reichen. Manche Kreditinstitute offerieren sogar ein Volltilgerdarlehen an, bei dem die Laufzeit bis zur vollständigen Rückzahlung des Kredites und die Dauer der Zinsfestschreibung identisch sind. Für Anschlussfinanzierer kann auch ein Forwarddarlehen jetzt sehr sinnvoll sein.

Fazit zur aktuellen Lage bei den Bauzinsen

Aktuell lässt sich eine Immobilienfinanzierung unter bestimmten Voraussetzungen nach wie vor sehr günstig durchführen. Im Oktober 2022 beginnen die Zinssätze schon bei 0,8 Prozent. Kunden müssen allerdings über eine gute Bonität sowie ausreichend Eigenkapital verfügen, um an die günstigsten Angebote zu gelangen. Daher ist es sinnvoll, die Kreditangebote im Bereich der Baufinanzierung miteinander zu vergleichen. Nicht nur die Zinsunterschiede können groß sein, sondern ebenfalls kann es Abweichungen bei einigen weiteren Konditionen geben, wie zum Beispiel bei den Bereitstellungszinsen.

Wenn man von ausreichend Eigenkapital spricht können hier auch mal schnell Prozentsätze von 30 -40% im Raum stehen.

Sollte man wirklich zu den aktuell niedrigen Zinsen finanzieren, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass steigende Zinsen schnell zu einer Überschuldung führen können. Somit sollte der Traum vom Eigenheim nicht zwingend an der oberen finanziellen Schmerzgrenze liegen.

Wie sich der Bauzinsmarkt in Zukunft entwickelt, lässt sich heute nur schwer erahnen, da die Einflussfaktoren zu zahlreich sind.

Author:
Marco Feindler, M.A.
Geschäftsführer und Inhaber
Heidelberger Wohnen GmbH, Opelstr. 8c, 68789 St. Leon – Rot, https://www.heidelbergerwohnen.de

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