10 Tipps zum privaten Verkauf einer Immobilie

Mieter können Vermieter zum Streichen verpflichten

1. Achten Sie auf ein aussagekräftiges Exposé mit möglichst vielen Bildern, noch besser Videos, oder Ansichten mit einer 360 Grad Bildansicht. Die Amerikaner schwören bei der Immobilienvermarktung auf Videos und viele Bilder.

2. Wenn Anfragen für Ihre Immobilie eingehen, beantworten Sie diese bitte sofort. Jemand, der im Internet nach einer Immobilie sucht, erwartet eine schnelle Reaktion. Heute werden Exposés nur noch in Ausnahmefällen mit der Post verschickt, ansonsten hat der Interessent die Möglichkeit, sich das Exposé auf unserer Internetseite oder auf der Website des jeweiligen Immobilenportals auszudrucken. Noch besser ist es, wenn Sie dem Interessenten ein Exposé als PDF-Datei zusenden.

3. Halten Sie die Unterlagen Ihrer Immobilie griffbereit, da oft Fragen kommen – die nicht immer sofort beantwortet werden können. Es wird Ihnen auch helfen, wenn es um die Zusammenstellung der Unterlagung für die notarielle Beurkundung geht.

4. Geben Sie den Interessenten am Telefon alle erforderlichen Auskünfte, damit diese ein noch besseres Bild Ihrer Immobilie machen können. Sie vermeiden dadurch bei der Besichtigung Aussagen wie – das habe ich aber nicht gewusst. Ausserdem selektieren Sie so die wirklich Interessierten von denen, die nur mal eben gucken wollen. Wenn jemand eine 5-Zimmer-Wohnung sucht, sollte er sich eine Wohnung mit 3 Zimmern gar nicht erst ansehen.

5. Sie Besichtigungen durchführen, achten Sie bitte darauf, dass sich Ihre Immobilie in einem vorzeigbaren Zustand befindet. Das Zauberwort hierfür lautet Home Staging und kommt wie so vieles aus den USA. Im wesentlichen darum, die Immobilie käuferfreundlich zu präsentieren. Der Kaufinteressent nimmt so die Immobilie bestmöglich wahr und kann sich gut damit identifizieren.

Erreicht wird dies durch teilweise sehr einfache Maßnahmen wie kleinere Aufräum- und Renovierungsarbeiten. Selbst ein schöner, gut platzierter Blumenstrauss oder Pflanzen helfen dabei. Dabei sollten auch Licht, Farbe und Accessoires eingesetzt werden. Es gilt als erwiesen, dass Immobilien, bei denen Home Staging eingesetzt wurde, einen um ca. 15% höheren Kaufpreis erzielen.

Wenn Sie Hilfe zu diesem Bereich benötigen, empfehlen wir Ihnen gern einen Experten. Ausführliche Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie auch, wenn Sie Kunde bei uns werden. Wir stellen Ihnen dann ein von uns verfasstes Ebook zur Verfügung, dass Ihnen helfen wird, Ihre Immobilie privat erfolgreich zu verkaufen.

Hübschen Sie ihre Immobilie ein wenig auf, platzieren Sie einen schönen Blumenstrauss an geeigneter Stelle. In der Fachsprache wird dies “Homestaging” genannt und kommt wie so vieles aus den USA. , ausführliches dazu finden Sie auch auf unserem Ebook – wie Sie Ihre Immobilie erfolgreich privat verkaufen.

6. Sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre, damit die Interessenten sich wohlfühlen. Dann schaut man auch schon mal über das ein oder andere hinweg, was einem ggfl. nicht so gut gefällt udn ist eher bereit, Kompromisse einzugehen. In der Regel wird bei einer Besichtigung, bei der nur der Eigentümer und der Interessent dabei sind, schnell Vertrauen aufgebaut. Sie benötigen keine dritte Person, die dem Interessenten sagt – und jetzt kommen wir in die Küche. Ihr Kaufinteressent sieht selber, in welchem Raum er sich befindet.

7. Seien Sie verbindlich und offen und verheimlichen Sie nichts, auch wenn es etwas unangemehm sein sollte. Sie haften für versteckte und nicht angesprochene Mängel, auch wenn im Kaufvertrag steht, gekauft wie gesehen. Lieber offen mit der Situation umgehen, es findet sich schon eine Lösung.

8. Geben Sie dem Interessenten die Möglichkeit einer zweiten – und wenn es sein muss auch einer dritten Besichtigung. Beim Kauf einer Immobilie benötigt man in der Regel etwas Zeit, um eine Kaufentscheidung zu treffen. Für viele Menschen ist der Kauf einer Immobilie eine existenzielle Entscheidung.

9. Wenn Sie einen Käufer für Ihre Immobilie haben, dann sprechen Sie Fakten alle noch einmal durch, d.h. Preis, Übergabe, Zustand, gibt es besondere Vereinbarungen usw. Vor dem Notartermin sollten Sie sich sich in jedem Fall eine Finanzierungsbestätigung des Käufers zeigen lassen. Sollte der Käufer nicht finanzieren, dann eine Bankbestätigung, dass der Käufer über den Kaufpreis verfügen kann.

10. Wenn das alles geklärt ist, sollten Sie zügig einen Notartermin vereinbaren. Wenn jemand wirklich kaufen möchte, hat er auch kein Problem damit, einer Beurkundung zeitnah zuzustimmen – sofern alle Fakten geklärt sind. Wobei man kkeinen Druck ausüben sollte, aber Sie sollten nicht vergessen, dass es evtl. noch weitere Interessenten gibt. Ansonsten kann es passieren, dass die anderen Interessenten sich in der Zwischenzeit für ein anderes Objekt entschieden haben.

Suchen Sie einen Notar, der seinen Schwerpunkt im Bereich der Immobilienbeurkundung hat, oder der zumindest Erfahrungen auf diesem Gebiet hat. Viele Notare sind – je nach Bundesland – auch Rechtsanwälte und wissen was zu tun ist. Ein Notar ist dazu verpflichtet, beide Vertragsparteien mit entsprechender Sorgfaltspflicht zu vertreten. Sie sind dort in der Regel gut aufgehoben, wenn es um Rechtssicherheit geht.

Author:
Marco Feindler, M.A.
Geschäftsführer und Inhaber
Heidelberger Wohnen GmbH, Opelstr. 8c, 68789 St. Leon – Rot, https://www.heidelbergerwohnen.de

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