Bereitstellungszinsen

Bereitstellungszinsen

(von lateinisch census: Schätzung, Steuer) Zinsen, die die Bank für den Fall verlangt, dass das Darlehen nicht (rechtzeitig) ausbezahlt (abgerufen) wird. Da die Bank die Gelder „reserviert“ und eventuell selbst Zinsen an den Bereitsteller (z. B. Bundesbank oder Pfandbriefkäufer) entrichten muss, werden hier auch ohne Auszahlung des Darlehens Zinsen fällig. Bereitstellungszinsen fallen in der Regel drei Monate nach Unterschrift des Darlehensvertrags an und betragen pro Monat ca. 0,25 Prozent des Darlehens. Man kann auch eine Frist von bis zu sechs Monaten
aushandeln, jedoch nur vor Darlehensvertragsunterzeichnung.

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